Der Name Amlikon wird abgeleitet von Amaline-hova. Die Amalinge sind Leute des Amalo oder eines Mannes, dessen Name mit Amal beginnt.
1634 bestand die grosse Mehrzahl der Einwohner aus dem Namen Hugentobler. Der Name stammt von der kleinen Sägemühle Hugentobel bei Wuppenau.
1728 wurde der bedeutungsvolle Fährenbetrieb über die Thur durch eine Brücke ersetzt.
1832 entschloss sich Amlikon zur Verbesserung der Strasse, weil die Begehung Strecke Weinfelden-Rothenhausen-Wil den Amlikern grossen Schaden zufügte. Die Warntafel an der Strasse «18 km» wurde durch «innerorts» ersetzt.
1838 wurde das Bergholz gerodet und 1845 die Aecker unter den Bürgern verlost.
Zur Zeit der Hochkonjuntur wurde versucht Industrie anzusiedeln, weshalb die Bürgergemeinde südlich der Thur das heute noch bestehende Stickereilokal errichtete.
1882 wurde der Neubau eines zweistöckigen Spritzenhauses beschlossen. Kostenvoranschlag von Baumeister Iselin in Bänikon Fr. 5900.-
Gesuch der Musikgesellschaft um einen Beitrag an die Anschaffung der neuen Musikinstrumente.
1896 wurde beschlossen, den Modus betreffend Mäusefang beizubehalten und in Rappen zu entschädigen.
Besprechung im Beisein von Vertretern aller umliegenden Gemeinden in Bänikon betreffend Eisenbahnprojekt Konstanz-Wil.
1911 Neubau Thurbrücke. Kosten Fr. 83000.-. Im Schulhaus wird eine elektrische Turmuhr mit Läutwerk in Betrieb genommen.
Erste Erwähnung im Jahre 814 mit der Kirche Leutmerken. Der Name Leutmerken stammt vom ersten Besiedler des Gebietes Liutmar.
1749 Gründung der Gemeinde Benikon
1791 Gründung der Gemeinde Griesenberg
1813 Zusammenschluss der beiden Gemeinden
1611 Die Hälfte der Einwohner ist durch eine Pest umgekommen. Von 26 Häusern standen deren 10 leer.
1811 Ende einer 1000-jährigen Geschichte der Herrschaft Griesenberg durch Verkauf der ursprünglichen Liegenschaft.
1934 Staubfreimachung der Strasse in Bänikon durch Abfallölbelag.
1973 Inkraftsetzung des ersten Zonenplans mit Baureglement
Bissegg
Für die Landabtretung an die Strasse Holzhäusern-Bänikon wurden 2 Rp./m2 vergütet.
1889 wurde die Besoldung von Hebamme Frau Rieser von Fr. 50.- auf Fr. 70.- erhöht. Die Gemeinde Bissegg hat den Betrag zu übernehmen.
1919 wurde eine neue Motorspritze angeschafft.
1920 Anschaffung einer Signalpfeife für den Feuerwehrhauptmann und den Wendrohrführer.
1959 Vorsteher Haselbach wurde zum Ehrenbürger ernannt.
1960 Die Gemeinde erhält ein neues Gemeindewappen.
Strohwilen
1832 Anlässlich der Gemeindeversammlung erhebt Wolfikon Anspruch auf einen Teil der anfallenden Hochzeits-Gulden und der Bürgerbazen in Strohwilen.
1837 wurde das Obstauflesen unter fremden Bäumen unter Androhung einer Busse von Fr. 3.- verboten. Gleichzeitig wurde das Herumlaufen unter den Bäumen am Sonntag untersagt.
1885 kündigte eine geschiedene Gemeindebürgerin die Verehelichung mit ihrem neuen Liebhaber an und verlangte zu diesem Zweck Fr. 100.- von der Ortsgemeinde.
1928 erklären sich die 4 Telefonbesitzer in der Gemeinde bereit, gegen eine jährliche Gebühr von Fr. 20.- jedermann das Telefon zur Verfügung zu stellen.
1941 beschuldigte das Thurg. Militärdepartement die Ortsvorsteherschaft, dass Strohwilen die einzige Gemeinde im Kanton sei, welche noch keine Feuerwehr habe.
1977 wurde die Güterzusammenlegung beschlossen
Politische Gemeinde Amlikon-Bissegg vormals Munizipalgemeinde Amlikon
1961 Neubau Gemeindekanzlei
1970-73 Bau einer neuen Wasserversorgung
1975 Gründung eines Abwasserzweckverbandes und Bau der Kanalisationsleitungen
1988 Neubau Gemeindehaus mit Raiffeisenbank in Bissegg
1995 Inkraftsetzung der neuen Politischen Gemeinde aus den früheren Ortsgemeinden Amlikon, Bissegg, Griesenberg und Strohwilen.
2014 Umzug der Gemeindeverwaltung nach Amlikon ins Bürohaus