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Ausführliche Geschichte

Amlikon

  • Erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1282
  • Der Name Amlikon wird abgeleitet von Amaline-hova. Die Amalinge sind Leute des Amalo oder eines Mannes, dessen Name mit Amal beginnt.
  • 1634 bestand die grosse Mehrzahl der Einwohner aus dem Namen Hugentobler. Der Name stammt von der kleinen Sägemühle Hugentobel bei Wuppenau.
  • 1728 wurde der bedeutungsvolle Fährenbetrieb über die Thur durch eine Brücke ersetzt.
  • 1832 entschloss sich Amlikon zur Verbesserung der Strasse, weil die Begehung Strecke Weinfelden-Rothenhausen-Wil den Amlikern grossen Schaden zufügte. Die Warntafel an der Strasse «18 km» wurde durch «innerorts» ersetzt.
  • 1838 wurde das Bergholz gerodet und 1845 die Aecker unter den Bürgern verlost.
  • Zur Zeit der Hochkonjuntur wurde versucht Industrie anzusiedeln, weshalb die Bürgergemeinde südlich der Thur das heute noch bestehende Stickereilokal errichtete.
  • 1882 wurde der Neubau eines zweistöckigen Spritzenhauses beschlossen. Kostenvoranschlag von Baumeister Iselin in Bänikon Fr. 5900.-
  • Gesuch der Musikgesellschaft um einen Beitrag an die Anschaffung der neuen Musikinstrumente.
  • 1896 wurde beschlossen, den Modus betreffend Mäusefang beizubehalten und in Rappen zu entschädigen.
  • Besprechung im Beisein von Vertretern aller umliegenden Gemeinden in Bänikon betreffend Eisenbahnprojekt Konstanz-Wil.
  • 1911 Neubau Thurbrücke. Kosten Fr. 83000.-. Im Schulhaus wird eine elektrische Turmuhr mit Läutwerk in Betrieb genommen.
  • 1995 Neubau Thurbrücke. Kosten 8. 2 Mio. Franken inkl. Anpassungen.

Griesenberg

  • Erste Erwähnung im Jahre 814 mit der Kirche Leutmerken. Der Name Leutmerken stammt vom ersten Besiedler des Gebietes Liutmar.
  • 1749 Gründung der Gemeinde Benikon
    1791 Gründung der Gemeinde Griesenberg
    1813 Zusammenschluss der beiden Gemeinden
  • 1611 Die Hälfte der Einwohner ist durch eine Pest umgekommen. Von 26 Häusern standen deren 10 leer.
  • 1811 Ende einer 1000-jährigen Geschichte der Herrschaft Griesenberg durch Verkauf der ursprünglichen Liegenschaft.
  • 1934 Staubfreimachung der Strasse in Bänikon durch Abfallölbelag.
  • 1973 Inkraftsetzung des ersten Zonenplans mit Baureglement

Bissegg

  • Für die Landabtretung an die Strasse Holzhäusern-Bänikon wurden 2 Rp./m2 vergütet.
  • 1889 wurde die Besoldung von Hebamme Frau Rieser von Fr. 50.- auf Fr. 70.- erhöht. Die Gemeinde Bissegg hat den Betrag zu übernehmen.
  • 1919 wurde eine neue Motorspritze angeschafft.
  • 1920 Anschaffung einer Signalpfeife für den Feuerwehrhauptmann und den Wendrohrführer.
  • 1959 Vorsteher Haselbach wurde zum Ehrenbürger ernannt.
  • 1960 Die Gemeinde erhält ein neues Gemeindewappen.

Strohwilen

  • 1832 Anlässlich der Gemeindeversammlung erhebt Wolfikon Anspruch auf einen Teil der anfallenden Hochzeits-Gulden und der Bürgerbazen in Strohwilen.
  • 1837 wurde das Obstauflesen unter fremden Bäumen unter Androhung einer Busse von Fr. 3.- verboten. Gleichzeitig wurde das Herumlaufen unter den Bäumen am Sonntag untersagt.
  • 1885 kündigte eine geschiedene Gemeindebürgerin die Verehelichung mit ihrem neuen Liebhaber an und verlangte zu diesem Zweck Fr. 100.- von der Ortsgemeinde.
  • 1928 erklären sich die 4 Telefonbesitzer in der Gemeinde bereit, gegen eine jährliche Gebühr von Fr. 20.- jedermann das Telefon zur Verfügung zu stellen.
  • 1941 beschuldigte das Thurg. Militärdepartement die Ortsvorsteherschaft, dass Strohwilen die einzige Gemeinde im Kanton sei, welche noch keine Feuerwehr habe.
  • 1977 wurde die Güterzusammenlegung beschlossen

Politische Gemeinde Amlikon-Bissegg vormals Munizipalgemeinde Amlikon

  • 1961 Neubau Gemeindekanzlei
  • 1970-73 Bau einer neuen Wasserversorgung
  • 1975 Gründung eines Abwasserzweckverbandes und Bau der Kanalisationsleitungen
  • 1988 Neubau Gemeindehaus mit Raiffeisenbank in Bissegg
  • 1995 Inkraftsetzung der neuen Politischen Gemeinde aus den früheren Ortsgemeinden Amlikon, Bissegg, Griesenberg und Strohwilen.
  • 2014 Umzug der Gemeindeverwaltung nach Amlikon ins Bürohaus